henrik
Lengjäger
Hallo Mitnaffen!
Da mir Frauchen zum 30. ne Fliegenfischergrundausstattung geschenkt hat und ich kleverer Weise das von den lieben Verwandten geschenkte Geld in eine Jahreskarte für die "Weiße Elster" umgesetzt habe, möchte ich Euch meinen wirklich ersten Versuch mit diesen neuen ungewohnten Gerätschaften nicht vorenthalten.
Heut früh kam endlich meine von mir bei Ebay gekaufte Wathose und nun hatte ich wirklich alles ,was man für´s erste mal Flugangeln brauchte.
Nur keine Ahnung ;( :lach ;(
Also dachte ich mir bevor Du Dich blamierst, übst Du erstmal hinterm Haus auf der Wiese ein bißchen werfen.
Das sah natürlich mein Nachbar und nachdem ich im erklärt habe das es sich um eine Fliegenrute handelt, fing er an zu lachen und brabbelte irgendwas wie
"Früher angelten die wenigstens noch Fische".
Irgendwas muss er falsch verstanden haben :>> :lach :lach :lach :lach
Um jeglichen weiteren Missverständnissen aus dem Weg zu gehen packte ich meinen ganzen Kram zusammen und fuhr an eine abgelegene Stelle der Weißen Elster die mitten im Wald liegt.
Hier konnte ich nun in Ruhe üben.
Anfangs wars schon zum verzweifeln.
Ich habe sämtliche Gebilde wie Knoten und Schleifen geworfen und zwei mal die Fliege in meine Mütze gepikt und diese somit abgesetzt.
Bald hatte ich den Dreh aber raus und kam schon ganz gut zurecht.
Ich suchte mir eine Fliege aus, ähnlich denen die auf dem Wasser ab und zu tanzten.
Nun war es an der Zeit sich ein paar Forellen zu suchen die nach Insekten schnappten.
Es war ungefähr 15.30 Uhr (blöde Zeit zum Fliegenfischen, ich weiss) und natürlich stieg nicht eine einzige ... X(
Also montierte ich eine graue Goldkopf-Nymphe an und warf an die Stellen wo ich glaubte das da ein Fisch steht.
Die Sonne knallte ganz schön und ich warf eine Stunde Stellen an.
Sinnlos dachte ich und machte erstmal eine Bierchenpause und ruhte mich etwas aus.
Nach einer Weile hörte ich es paar Meter weiter immer mal Plätschern.
Gut, denk ich mir und geh hin zum nachsehen.
Tatsächlich steigt da eine Forelle und was für eine.
Da die Sonne drauf schien und das Wasser nicht allzu tief war konnte man den Fisch ab und zu sehen.
Natürlich völlig aufgedreht hin zur Rute und zurück in Wasser.
Zwei mal total den Wurf verhauen ;( , aber der dritte war annähernd bei der Forelle.
Sie schnappt sich die Fliege und ich bringe den Anschlag auch gut hin.
Leider gefiel ihr das gar nicht und sprang zweimal komplett aus dem Wasser.
Wat fürn geiler Fisch und ab war sie .... :?
Ungefähr 40cm Regenbogen mögens wohl gewesen sein.
Und ich Idiot verlier die einzige Forelle die Hunger hatte.
Also lief ich weiter Stromauf auf der Suche nach steigenden Fischen.
Lange Zeit erfolglos bis ich ein ganz Vorsichtiges Ringlein auf dem Wasser kurz vor mir sah.
Na gut fangen wir eben mit kleinen Fischen an.
Der Zweite Anwurf gelingt und das kleine Fischlein hängt.
Es war ein 20cm kurzer Döbel.
Man war ich stolz. Mein erster Fisch mit der Fliegenrute.
Dann tat sich 2km watend nichts mehr.
Also wieder zurück an die erste Stelle mit der grossen Forelle.
Ganz schön anstrengend bei 30grad in der Sonne und 70cm hohem Gras mit einer Neoprenwathose. 8o
An der alten Stelle angekommen sah ich einen Meter unterhalb eines überhängenden Astes einen schönen Fisch nach Maifliegen schnappen.
Oje wie soll ich als Anfänger mit der Fliege dahin kommen ohne den Baum zu schmücken wie an Weihnachten statt mit Kugeln mit meinen Fliegen.
All zuviel Trara lässt sich der Fisch wohl auch nicht gefallen ohne zu bocken.
Was solls, ran an den Speck.
Ich war sprachlos, der erste Anwurf sitzt genau an der richtigen Stelle und ich verpass den Anhieb. So ein Mist aber auch. Naja Anfänger halt ... :>>
Nochmal werfen, klappt auch und die Forelle schnappt wieder zu . Treffer.
Die hängt gut und macht ordentlich Spass mit 12er Vorfach.
Aber die Rute federt gut ab und gefährliche Hindernisse sind auch nicht in Sicht ,bis auf den überhängenden Ast.
Das wird sich der Fisch wohl auch gedacht haben und hält genau drauf zu ,halten kann ich ihn nicht dafür ist er zu stark.
Glücklicherweise hängt der Ast nur 2-3cm im Wasser.
Nach einigen hin und her kann ich die Forelle ins seichte Wasser bringen und keschern.
JUHUUUUUUUUUUUUU............ :}
Es war eine Bachforelle von 49,5cm Länge und 1,70kg.
Meine erste Forelle mit der Fliegenrute und meine Grösste bisher überhaupt.
Natürlich hab ichs am Wasser nicht länger ausgehalten und bin nach Hause zu meinem Frauchen gefahren. Die hat vielleicht dumm geguckt kann ich Euch sagen.
Hat sich das Geschenk doch schon gelohnt oder ???
Ps.: Und es ist wirklich mein erster Versuch mit der Fliegenrute gewesen !!!
Naturtalent ??? ;<
Da mir Frauchen zum 30. ne Fliegenfischergrundausstattung geschenkt hat und ich kleverer Weise das von den lieben Verwandten geschenkte Geld in eine Jahreskarte für die "Weiße Elster" umgesetzt habe, möchte ich Euch meinen wirklich ersten Versuch mit diesen neuen ungewohnten Gerätschaften nicht vorenthalten.
Heut früh kam endlich meine von mir bei Ebay gekaufte Wathose und nun hatte ich wirklich alles ,was man für´s erste mal Flugangeln brauchte.
Nur keine Ahnung ;( :lach ;(
Also dachte ich mir bevor Du Dich blamierst, übst Du erstmal hinterm Haus auf der Wiese ein bißchen werfen.
Das sah natürlich mein Nachbar und nachdem ich im erklärt habe das es sich um eine Fliegenrute handelt, fing er an zu lachen und brabbelte irgendwas wie
"Früher angelten die wenigstens noch Fische".
Irgendwas muss er falsch verstanden haben :>> :lach :lach :lach :lach
Um jeglichen weiteren Missverständnissen aus dem Weg zu gehen packte ich meinen ganzen Kram zusammen und fuhr an eine abgelegene Stelle der Weißen Elster die mitten im Wald liegt.
Hier konnte ich nun in Ruhe üben.
Anfangs wars schon zum verzweifeln.
Ich habe sämtliche Gebilde wie Knoten und Schleifen geworfen und zwei mal die Fliege in meine Mütze gepikt und diese somit abgesetzt.
Bald hatte ich den Dreh aber raus und kam schon ganz gut zurecht.
Ich suchte mir eine Fliege aus, ähnlich denen die auf dem Wasser ab und zu tanzten.
Nun war es an der Zeit sich ein paar Forellen zu suchen die nach Insekten schnappten.
Es war ungefähr 15.30 Uhr (blöde Zeit zum Fliegenfischen, ich weiss) und natürlich stieg nicht eine einzige ... X(
Also montierte ich eine graue Goldkopf-Nymphe an und warf an die Stellen wo ich glaubte das da ein Fisch steht.
Die Sonne knallte ganz schön und ich warf eine Stunde Stellen an.
Sinnlos dachte ich und machte erstmal eine Bierchenpause und ruhte mich etwas aus.
Nach einer Weile hörte ich es paar Meter weiter immer mal Plätschern.
Gut, denk ich mir und geh hin zum nachsehen.
Tatsächlich steigt da eine Forelle und was für eine.
Da die Sonne drauf schien und das Wasser nicht allzu tief war konnte man den Fisch ab und zu sehen.
Natürlich völlig aufgedreht hin zur Rute und zurück in Wasser.
Zwei mal total den Wurf verhauen ;( , aber der dritte war annähernd bei der Forelle.
Sie schnappt sich die Fliege und ich bringe den Anschlag auch gut hin.
Leider gefiel ihr das gar nicht und sprang zweimal komplett aus dem Wasser.
Wat fürn geiler Fisch und ab war sie .... :?
Ungefähr 40cm Regenbogen mögens wohl gewesen sein.
Und ich Idiot verlier die einzige Forelle die Hunger hatte.
Also lief ich weiter Stromauf auf der Suche nach steigenden Fischen.
Lange Zeit erfolglos bis ich ein ganz Vorsichtiges Ringlein auf dem Wasser kurz vor mir sah.
Na gut fangen wir eben mit kleinen Fischen an.
Der Zweite Anwurf gelingt und das kleine Fischlein hängt.
Es war ein 20cm kurzer Döbel.
Man war ich stolz. Mein erster Fisch mit der Fliegenrute.
Dann tat sich 2km watend nichts mehr.
Also wieder zurück an die erste Stelle mit der grossen Forelle.
Ganz schön anstrengend bei 30grad in der Sonne und 70cm hohem Gras mit einer Neoprenwathose. 8o
An der alten Stelle angekommen sah ich einen Meter unterhalb eines überhängenden Astes einen schönen Fisch nach Maifliegen schnappen.
Oje wie soll ich als Anfänger mit der Fliege dahin kommen ohne den Baum zu schmücken wie an Weihnachten statt mit Kugeln mit meinen Fliegen.
All zuviel Trara lässt sich der Fisch wohl auch nicht gefallen ohne zu bocken.
Was solls, ran an den Speck.
Ich war sprachlos, der erste Anwurf sitzt genau an der richtigen Stelle und ich verpass den Anhieb. So ein Mist aber auch. Naja Anfänger halt ... :>>
Nochmal werfen, klappt auch und die Forelle schnappt wieder zu . Treffer.
Die hängt gut und macht ordentlich Spass mit 12er Vorfach.
Aber die Rute federt gut ab und gefährliche Hindernisse sind auch nicht in Sicht ,bis auf den überhängenden Ast.
Das wird sich der Fisch wohl auch gedacht haben und hält genau drauf zu ,halten kann ich ihn nicht dafür ist er zu stark.
Glücklicherweise hängt der Ast nur 2-3cm im Wasser.
Nach einigen hin und her kann ich die Forelle ins seichte Wasser bringen und keschern.
JUHUUUUUUUUUUUUU............ :}
Es war eine Bachforelle von 49,5cm Länge und 1,70kg.
Meine erste Forelle mit der Fliegenrute und meine Grösste bisher überhaupt.
Natürlich hab ichs am Wasser nicht länger ausgehalten und bin nach Hause zu meinem Frauchen gefahren. Die hat vielleicht dumm geguckt kann ich Euch sagen.
Hat sich das Geschenk doch schon gelohnt oder ???
Ps.: Und es ist wirklich mein erster Versuch mit der Fliegenrute gewesen !!!
Naturtalent ??? ;<






