Rybak Markus
Stammnaffe
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- 1 August 2024
- Beiträge
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Hallo zusammen,
endlich komme ich dazu den zweiten Teil von meinem Norwegenurlaub niederzuschreiben. Stress in der Arbeit, Pflichtbesuche bei Familie und Freunden, sowie Covid haben das Schreiben um etliche Tage nach hinten verschoben, als ich eigentlich geplant hatte. Aber ja, besser spät als nie!
Nach unserer fast Woche in Westnorwegen, genauer gesagt unweit der Stadt Førde, hieß am Montag den 12 August für uns "Adieu Førde und Hallo Insel Leka"! Rein theoretisch zumindest, denn zwischen Forde und Leka liegen gut 900km Fahrt, und bei einer (fast) durchgehenden Geschwindigkeitsbegrenzung von lächerlichen 80kmh gepaart mit (gefühlt) Millionen dahintuckernden Wohnmobilen, bedeutete dies eine Fahrt von fast 14 Stunden.
Die Fahrt war aber sonst recht angenehm, da wir durchgehend wunderschöne Landschaften wie Berge, Flüße, Fjorde, Wasserfälle, usw bestaunen konnten. Am schönsten war es zwischen Forde und Trondheim, da wir an ein paar wirklich atemberaubenden Aussichtspunkten vorbei kamen. Aufgrund der langen Anreise und der Fähre auf die wir mussten, sind wir nicht all zu oft stehen geblieben. Aber bei der lächerlich niedrigen Geschwindigkeitsbeschränkung bleibt dafür umso mehr Zeit fürs Schauen während der Fahrt.
Irgendwo vor Trondheim fuhren wir dann einen Berg rauf, so lange, dass ich schon dachte es hört nie auf, und da bot sich uns eine wunderbare Aussicht von kargen und mit Schnee besetzten Gipfeln, wo dazwischen kleine Bächen in schöne und Seen floßen.
Als wir dann schon kurz vor der Fähre in Gutvik waren, und die Sonne langsam hinter Bergen und Wolken verschand, sahen wir dann auch endlich Elche. Zuerst einen "Teenager" welcher keine 70m neben der Straße am Abendessen war, dann eine Kuh mit 2 Kälbern, später einen jungen Bullen und dann gegen Ende noch 3 erwchachsene Tiere direkt neben einem Bauernhof. Ich filmte die meisten, da ich dies in ein "Erstes Mal Norwegenvideo" schneiden will, habe aber auch ein paar Fotos geschossen.



Gegen 22:00 Uhr kamen wir dann auch endlich bei der Fähre in Gutvik an, wo ich auch 20min Zeit hatte zu angeln. Leider gab es keine Bisse, weder bei mir noch bei meinem Angelnachbarn. Nach technischen Schwierigkeiten bei der Fähre und Problemen mit unserem Navi kamen wir dann endlich gegen Mitternacht in der Unterkunft Leka Brygge an. Nach dieser wirklich langen Anfahrt lies ich auch den Wecker ausgeschaltet und wir schliefen am nächsten Tag bis 10Uhr.

Am nächsten Morgen hatten wir Glück und der angekündigte Wind blieb vorerst aus. Ohne Stress und Zeitdruck gab es dann aber erstmals ein wirklich gutes Frühstück mit Aussicht auf den Kanal. An diesem Tag wollte ich weder mich noch meine bessere Hälfte stressen, was auch dringend notwendig war nachdem wir tags zuvor so viele Stunden im Auto verbracht hatten.
Nach dem Frühstück ging ich dann runter zur Rezeption, wo unser Mario (@Deepseahunter) schon auf uns wartete. Nach einem angenehmen Plauscherl und paar Infos zeigte er uns die Unterkunft, alle wichtigen Räume und auch unser Boot, welches wir für 4 Tage gemietet hatten. Allgemein muss ich an dieser Stelle nochmal Danke an Mario sagen, welcher uns mit allen Problemen (Luft im Motor da ich ihn leer gefahren hatte als erstes Bsp) geholfen hat und mit Rat und Tat zur Seite gestanden ist. Ich kann jedem nur empfehlen sich die Unterkunft sowie das Revier Leka Brygge anzusehen!
Danach machte ich mich auf mein Angelzeug vorzubereiten und gegen 15 Uhr waren wir dann endlich auf dem Boot und fuhren mal langsam richtung Westseite der Insel. Eigentlich war mäßiger bis stärkerer Wind angesagt, aber es war noch sehr ruhig. Trotzdem wollte ich nicht zu weit raus fahren, um dann nicht vom Wind überrascht zu werden. Daher blieben wir nahe an den Schären und suchten mit Hilfe von Navionics nach Unterwasserbergen und Kanten, welche es dort wirklich in Hülle und Fülle gibt und man eher damit kämpft wo man denn nun angeln sollte. Retrospektiv betrachtet hätten wir an diesem Tag so weit rausfahren sollen wie geht, da es der einzige Tag war wo das möglich gewesen wäre. Leider ist man im Nachhinein immer schlauer...
An einem der vielen Unterwasserberge angelangt holte ich die alte Inchikurute raus und beköderte sie mit Markelenfetzen. Die Makrelen hatten wir auf dem Weg zu den Schären gefangen. Was dort wirklich nicht schwer ist. Innerhalb von 20 Minuten hatten wir mehr als ausreichend Makrelen in der Kiste.
Nach vielleicht 15 Minuten hatte ich dann auf knapp 100m den ersten richtigen Biss, welchen ich sofort mit einem guten Anschlag konterte. Die Rute bog sich und ich dachte schon an einen guten Leng, da der Fisch recht gut kämpfte. Als er dann hoch kam war ich über die Größe des Gegners überrascht. Am Inchiku hing ein schöner Lumb, mein erster wohlbemerkt, doch der war definitiv nicht so groß wie ich ihn von der Kampfkraft eingeschätzt hätte. Ich hätte eher gedacht, das es sich um einen 3kg Leng handelt. Naja, wieder etwas dazugelernt, Lumb kämpft, auf die Größe betrachtet, definitiv besser als Leng!
Ich muss auch dazu sagen, dass es ein wirklich farbenprächtiges Exemplar war!
Nach dem Lumb fischten wir dann flachere Unterwasserberge ab, meist unter 15m, wo wir mit kleinen Pilkern oberflächennah angelten. Wir fingen unsere ersten kleinen Dorsche, welche aber alle untermaßig waren. Daneben gab es kleine Köhler und Pollack. Keiner der Fische war auch nur ansatzweiße über 1kg schwer. Da sie alle flach bissen liesen wir auch alle schwimmen. Tiefer hatten wir leider kein Glück auf Pilker und schnelle Spinnfischtechniken.
Obwohl wir nach dem Lumb wenig fingen war es trotzdem ein tolles Erlebnis und die kleinen Fische machten auch richtig Spaß an der leichten 43g Rute. Aber wie sollte man sich denn auch bitte beschweren wo man doch neben vielen Bissen auch noch so ein wunderbares Wetter und Aussicht genießen konnte.

Trotzdem wollte ich noch einen besseren Fisch fangen und probierte es daher später wieder mit Inchiku und Makrelenfetzen, und konnte kurz darauf noch einen schönen Leng verhaften. Ohne überheblich zu sein, aber das Inchikufischen wie auch die Platzwahl, lesen der Drift und Präsentation für diese Technik beherrsche ich mittlerweile sehr gut, egal wo ich sie anwende. Wenn man genau weiß was man macht und darauf vertraut bleiben die Erfolge auch nicht aus, wie man hier sehen konnte.
Bei der Rückfahrt zur Unterkunft blieben wir noch einmal kurz im Kanal vor der Unterkunft stehen, wo ich dann auf 40m einen kleinen Wittling auf Slowjig hatte.
Hier die Angelkiste am Ende des ersten Tages und 5 Stunden angeln (wobei eher unter 4 wegen der An- und Rückreise vom Angelspot).
Am nächsten Tag war es schon etwas windiger, obwohl noch immer weniger als angekündigt. Es regnete auch ab und zu, aber gottseidank nicht stark und immer nur in ganz kürzen Schüben.
Am Anfang wollte ich unbedingt einen guten Seelachs fangen und fuhr eine Stelle an, welche mir empfohlen worden war. Dort waren tags zuvor schöne Köhler gefangen worden. Ich fischte aktiv mit Slowjigs auf Tiefen von 80-200m. Die empfohlenen Kante mit Tiefen um 150m, wo im Mittelwasser die dicken Köhler schwimmen sollten, brachten dann nach gut 2 Stunden angeln genau einen Seelachs von etwas über 1kg und einen etwas besseren Fisch, welcher sich nach gut 15 Sekunden Drill verabschiedete.
Wir fuhren dann wieder etwas raus vor die Schären und suchten die Köhler dort, fanden sie aber auch dort nicht in der gewünschten Größe. Ich hatte am 80g Slowjig echt über 10 Köhler um die 20-25cm... Also perfekte Köderfischgrößen, aber keinen einzigen besseren Fisch. Auch brachten Gummifische in entsprechender Größe keinen Erfolg. Lediglich ein schönerer Wittling biss auf den Jig und wurde auch entnommen. Zumindest konnten wir aber einige kleine Wale beobachten, welche ganz knapp an uns vorbeischwommen. Diese habe ich auch per Cam aufgenommen und werde sie in einem Video zeigen, welches in 2 Wochen online geht.
Gegen Ende des Angeltages fuhren wir dann wieder näher an die Unterkunft, wo ich es dann trotzdem nochmal wissen wollte. Ich fuhr die Köhlerstelle an, fischte aber grundnah mit Inchiku und Makrelengarnitur. Auf 160m hatte ich dann einen guten Biss, welchem ich mit richtig viel Druck antwortete. Der Drill war wirklich beinhart, da der Fisch nicht nur 160m tief war, sondern ich davor auch etliche Meter Schnur raus gelassen hatte um bei der Drift Grundnah zu bleiben. Ich kurbelte sicher weit über 200m Schnur ein. Es dauerte gefühlt 3-4 Minuten bis ich den Fisch endlich an der Oberfläche hatte. Raus kam dann ein wirklich schöner Leng, welcher den Meter um nur ein paar Zentimeter verfehlte!
Hier auch ein Bild vom Wittling, welchen ich vorher gefangen hatte. In der Nordadria wäre das mittlerweile ein echtes Monster (ja, wir haben im Winter Wittlinge da oben!).
Den Seelachs, welchen ich ganz am Anfang gefangen hatte, verarbeiteten wir dann auch direkt. Es gab ein Köhler Tika Masala mit Nudeln!
Am dritten Tag erreichte uns dann "endlich" das schlechte Wetter, welches schon 2 Tage zuvor angekündigt war. Es regnete schon ab den frühen Morgenstunden und auch der Wind war schon während der Nacht deutlich hörbar.
Naja, für uns hieß es dann mal abwarten, da ich es meiner bessern Hälfte nicht antun wollte bei solch einem Wetter raus zu fahren. Gegen Mittag tat sich dann laut Vorschau, und laut Augenmaß, ein Fenster auf wo die Sonne raus kam und der Regen aufhörte. Diese Chance wollte ich nutzen und so fuhren wir schnurstraks raus zu den Hotspots vor den Schären. Auf dem Weg blieben wir jedoch kurz am bekannten Makrelenhotspot stehen, wo ich in kürzester Zeit 7 Fische mit 2 Auswürfen fangen konnte.
Ich nutzte auch die Chance und wollte neben dem Angeln auch ein Video aufnehmen, wo ich verschiedene Techniken zum Inchikuangeln erkläre. SPOILER: Es ist mir gelungen!
Zuerst fischte ich einen Berg ganz nahe an den Schären an und fing dort gleich einen schönen Schellfisch, kurz darauf auch einen kleinen Leng.

Dann ging mal 30 Minuten nichts, weswegen wir dann trotz Wellen und ersten Regenschauern einen Berg etwas weiter draußen anfuhren. Dort fand ich dann den Hotspot zwischen zwei Unterwasserbergen. Bei fast jedem Wurf gab es Bisse. Zuerst gabs wieder Schellfisch, welche eine gute Größe hatten und mich persönlich freuten. Dann hatte ich einen Biss, welchen ich eigentlich nicht spürte und wo der Gegner kaum kämpfte. Er hing manchmal schwer in der Rute, dann schwam er wiederrum mit. Ich dachte schon es wäre wieder eine Krabbe, oder ein Oktopus, oder so was, bis ich den Übeltäter an der Oberfläche sah!
Heilbutt? Nein, zu hell! Kliesche? Boah, denke die sehen anders aus.... Was war da dranne!?
Es stellte sich dann als Flügelbutt heraus! Auch wieder eine Prämiere für mich und zumindest irgend ein Plattfisch im Norwegenurlaub!
Später fing ich noch einige schöne Schellfisch und hatte auch eine Doublette aus Schellfisch und Lumb drauf. Auch gab es immer mal wieder Leng und Lumb, doch bei den Letzteren hatten leider alle Würmer, auch im Rückenfilet und nicht nur in den Bauchlappen, wie sich später rausstellte.
Nach nichtmal 3 Studen Angeln hörte der Regen einfach nicht mehr auf und ich beschloss, dass es genug war. Ich hatte echt gut Fisch gefangen und meine Freundin sollte nicht länger im Regen sitzen müssen. Mann muss es ja nicht immer übertreiben. Alleine wäre ich sicher noch 2 Stunden länger geblieben, aber ja, ich war dort nicht alleine daher...
Am letzten Tag eskaliere der Wind wie ich es den ganzen Urlaub zuvor nicht erlebt hatte. Es war wirklich wild und so beschloss ich, dass dies kein Wetter für Frauen war. Meine Freundin blieb daheim und ich fuhr alleine die Ostseite der Insel entlang, ganz nahe am Ufer um nicht im Wind zu stehen und suchte eine Microlocation wo man halbwegs geschützt war. Ich fand sie auch. Zuerst eine Bucht wo ich ein paar Makrelen fing und weiter dahinter, bis so 100m vom Ufer, auch tiefere Bereiche. Sobald man aber über diese 100m hinaus war packte einen der Wind und die Drift wurde echt zu schnell, vor allem da man dann auf unter 200m Tiefe kam. Ohne lange auf Details einzugehen, ich fing genau einen Fisch auf 134m, meinen PB Lumb von vl. 3kg. Es war ein wirklich guter Kampf und am Ende war ich total außer Puste. Beim Heimfahren blieb ich dann nochmal im Kanal stehen und hatte noch einen Leng, welcher auch der letzte Norwegenfisch 2024 für mich war.
Hier der Lumb, welcher aber leider voller Würmer war. Nachdem ich 4 Würmer im Rückenfilet gefunden hatte wurde er den wartenden Möwen als Opfergabe übergeben....
So endete dann auch das Angeln bei meinem ersten Norwegenurlaub. Am nächsten Tag fuhren wir von Leka bis 100km vor Oslo, wo wir dann nach gut 8 Stunden Fahrt ankamen und Zwischenrast machten, und am Tag darauf flogen wir dann auch schon von Oslo nach Wien zurück.
Zusammengefasst war der erste Norwegenurlaub wunderschön, erholsam, spannend und fischreich! Ich war begeistert von der unglaublichen Natur und bin es auch noch immer. Ich hatte mir schon gedacht, dass es ein wunderschönes Land ist und ich hatte das ja auch auf Videos gesehn, aber wenn man dann selber dort ist, ist es nochmal intensiver und schöner als es je ein Video zeigen könnte. Das gilt natürlich für die Gegenden außerhalb der großen Städte, wobei auch Oslo und Trondheim eigentlich keinen Großstadtcharackter haben und ich diese auch empfehlen würde, jedoch mit ein paar klaren Anweisungen was Oslo angeht.
Das Angeln war für mich wirklich toll und ich konnte insgesamt 8 neue Fischarten fangen (Pollack, Leng, Dorsch, Köhler, Lumb, Wittling, Schellfisch und Flügelbutt). Das Highlight war definitiv der erste Leng, nicht nur weil es der größte Fisch der Tour war, sondern auch, weil ich ihn nach nicht mal 5 Minuten beim ersten Bootsangeln, keinen Kilometer vor dem Steg und ohne Echolot fangen konnte. Das war so irgendwie das erste Angeltechnische "Willkommen in Norwegen" Erlebnis. Davon träumt man wenn man zum ersten Mal nach Norwegen fährt, ohne viel Schnickschnack, Guide, Erfahrung und Zeitaufwand einfach so nen Meterfisch raus kloppen! Noch dazu ist es ein hervorragender Speißefisch!
Leider hatte es nicht mit dem großen Köhler geklappt, welchen ich sehr gerne fangen wollte. Es war allgemein schwer, zuerst verlor ich den einen vom Ufer, welcher höchstwahrscheinlich ein Köhler von sicher über 4kg war, an einer Kante, und dann oben bei Leka war auch nur ein Boot für einen Tag gut erfolgreich auf diese Fischart. Die restlichen Tage hatte kaum jemand schöne Köhler und wenn dann meist nur einzelne Fische in mittlerer Größe. Aber so ist angeln und auch Norwegen ist kein Garant dafür, dass man sich so einfach alle Angelwünsche ohne Probleme erfüllen kann. Dazu muss ich auch sagen, dass ich ja nur einen Tag, und das war der Regentag vom Ufer, wirklich durchgeangelt habe. Die restlichen Tage waren wir nie mehr als 3-5 Stunden am Meer draußen, da ich meiner Freundin gegenüber fair sein wollte. Auch möchte ich nächste Mal gezielt auf Heilbutt fischen, was wir dieses Jahr nicht ein Mal probiert hatten. Wegen dem Respekt vor seiner Größe, aber auch in Anbetracht der Zeit die ich da höchstwahrscheinlich investieren müsste, habe ich es diesmal einfach gelassen.
Das war sicher nicht das letzte Mal Norwegen für mich, auch wenn ich ehrlich sagen muss, dass es definitiv keine Jahres-Fixdestination wird wo ich jedes Jahr hinreisen muss. So ehrlich muss ich sein. Das hat aber nichts mit dem Land oder der Angelei zu tun, aber ich habe nur beschränkt Urlaub und noch sehr viele Wunschziele, sodass sich Norwegen vorerst wieder hinten anstellen muss. Eventuell wär es 2026 wieder drinnen. Das nächste Mal dann eventuell etwas kürzer als jetzt, aber dafür als Tour mit den Jungs wo man mal 6-7 Tage ohne Kompromisse durchangelt. Mal schauen, zu lange will ich auch nicht warten, aber nächtes Jahr will ich erstmal wieder in wärmere Gefilde. Nach dem kommenden Herbst, wo ich viel in Kroatien am Shorejiggen sein werde, werden eventuell die Azoren (hahaha, super warm und trocken
) eventuell das nächste Ziel sein. Mal schauen!
Ich hoffe meine zwei Berichte, so wie die Fotos von Fischen, Landschaft und Essen, haben Euch gefallen! Mir haben der Urlaub, sowie das Schreiben, wo man alle Erlebnisse nochmal intensiv revue passieren lässt, auf jeden Fall sehr gefallen!
In diesem Sinne wünsche ich Euch ein kräftiges Petri,
Markus
PS: Das erste von 2 oder 3 Norgevideos ist schon online! Ihr könnte es bei mir am Kanal ansehen!
endlich komme ich dazu den zweiten Teil von meinem Norwegenurlaub niederzuschreiben. Stress in der Arbeit, Pflichtbesuche bei Familie und Freunden, sowie Covid haben das Schreiben um etliche Tage nach hinten verschoben, als ich eigentlich geplant hatte. Aber ja, besser spät als nie!
Nach unserer fast Woche in Westnorwegen, genauer gesagt unweit der Stadt Førde, hieß am Montag den 12 August für uns "Adieu Førde und Hallo Insel Leka"! Rein theoretisch zumindest, denn zwischen Forde und Leka liegen gut 900km Fahrt, und bei einer (fast) durchgehenden Geschwindigkeitsbegrenzung von lächerlichen 80kmh gepaart mit (gefühlt) Millionen dahintuckernden Wohnmobilen, bedeutete dies eine Fahrt von fast 14 Stunden.
Die Fahrt war aber sonst recht angenehm, da wir durchgehend wunderschöne Landschaften wie Berge, Flüße, Fjorde, Wasserfälle, usw bestaunen konnten. Am schönsten war es zwischen Forde und Trondheim, da wir an ein paar wirklich atemberaubenden Aussichtspunkten vorbei kamen. Aufgrund der langen Anreise und der Fähre auf die wir mussten, sind wir nicht all zu oft stehen geblieben. Aber bei der lächerlich niedrigen Geschwindigkeitsbeschränkung bleibt dafür umso mehr Zeit fürs Schauen während der Fahrt.
Irgendwo vor Trondheim fuhren wir dann einen Berg rauf, so lange, dass ich schon dachte es hört nie auf, und da bot sich uns eine wunderbare Aussicht von kargen und mit Schnee besetzten Gipfeln, wo dazwischen kleine Bächen in schöne und Seen floßen.
Als wir dann schon kurz vor der Fähre in Gutvik waren, und die Sonne langsam hinter Bergen und Wolken verschand, sahen wir dann auch endlich Elche. Zuerst einen "Teenager" welcher keine 70m neben der Straße am Abendessen war, dann eine Kuh mit 2 Kälbern, später einen jungen Bullen und dann gegen Ende noch 3 erwchachsene Tiere direkt neben einem Bauernhof. Ich filmte die meisten, da ich dies in ein "Erstes Mal Norwegenvideo" schneiden will, habe aber auch ein paar Fotos geschossen.



Gegen 22:00 Uhr kamen wir dann auch endlich bei der Fähre in Gutvik an, wo ich auch 20min Zeit hatte zu angeln. Leider gab es keine Bisse, weder bei mir noch bei meinem Angelnachbarn. Nach technischen Schwierigkeiten bei der Fähre und Problemen mit unserem Navi kamen wir dann endlich gegen Mitternacht in der Unterkunft Leka Brygge an. Nach dieser wirklich langen Anfahrt lies ich auch den Wecker ausgeschaltet und wir schliefen am nächsten Tag bis 10Uhr.

Am nächsten Morgen hatten wir Glück und der angekündigte Wind blieb vorerst aus. Ohne Stress und Zeitdruck gab es dann aber erstmals ein wirklich gutes Frühstück mit Aussicht auf den Kanal. An diesem Tag wollte ich weder mich noch meine bessere Hälfte stressen, was auch dringend notwendig war nachdem wir tags zuvor so viele Stunden im Auto verbracht hatten.
Nach dem Frühstück ging ich dann runter zur Rezeption, wo unser Mario (@Deepseahunter) schon auf uns wartete. Nach einem angenehmen Plauscherl und paar Infos zeigte er uns die Unterkunft, alle wichtigen Räume und auch unser Boot, welches wir für 4 Tage gemietet hatten. Allgemein muss ich an dieser Stelle nochmal Danke an Mario sagen, welcher uns mit allen Problemen (Luft im Motor da ich ihn leer gefahren hatte als erstes Bsp) geholfen hat und mit Rat und Tat zur Seite gestanden ist. Ich kann jedem nur empfehlen sich die Unterkunft sowie das Revier Leka Brygge anzusehen!
Danach machte ich mich auf mein Angelzeug vorzubereiten und gegen 15 Uhr waren wir dann endlich auf dem Boot und fuhren mal langsam richtung Westseite der Insel. Eigentlich war mäßiger bis stärkerer Wind angesagt, aber es war noch sehr ruhig. Trotzdem wollte ich nicht zu weit raus fahren, um dann nicht vom Wind überrascht zu werden. Daher blieben wir nahe an den Schären und suchten mit Hilfe von Navionics nach Unterwasserbergen und Kanten, welche es dort wirklich in Hülle und Fülle gibt und man eher damit kämpft wo man denn nun angeln sollte. Retrospektiv betrachtet hätten wir an diesem Tag so weit rausfahren sollen wie geht, da es der einzige Tag war wo das möglich gewesen wäre. Leider ist man im Nachhinein immer schlauer...
An einem der vielen Unterwasserberge angelangt holte ich die alte Inchikurute raus und beköderte sie mit Markelenfetzen. Die Makrelen hatten wir auf dem Weg zu den Schären gefangen. Was dort wirklich nicht schwer ist. Innerhalb von 20 Minuten hatten wir mehr als ausreichend Makrelen in der Kiste.
Nach vielleicht 15 Minuten hatte ich dann auf knapp 100m den ersten richtigen Biss, welchen ich sofort mit einem guten Anschlag konterte. Die Rute bog sich und ich dachte schon an einen guten Leng, da der Fisch recht gut kämpfte. Als er dann hoch kam war ich über die Größe des Gegners überrascht. Am Inchiku hing ein schöner Lumb, mein erster wohlbemerkt, doch der war definitiv nicht so groß wie ich ihn von der Kampfkraft eingeschätzt hätte. Ich hätte eher gedacht, das es sich um einen 3kg Leng handelt. Naja, wieder etwas dazugelernt, Lumb kämpft, auf die Größe betrachtet, definitiv besser als Leng!
Ich muss auch dazu sagen, dass es ein wirklich farbenprächtiges Exemplar war!
Nach dem Lumb fischten wir dann flachere Unterwasserberge ab, meist unter 15m, wo wir mit kleinen Pilkern oberflächennah angelten. Wir fingen unsere ersten kleinen Dorsche, welche aber alle untermaßig waren. Daneben gab es kleine Köhler und Pollack. Keiner der Fische war auch nur ansatzweiße über 1kg schwer. Da sie alle flach bissen liesen wir auch alle schwimmen. Tiefer hatten wir leider kein Glück auf Pilker und schnelle Spinnfischtechniken.
Obwohl wir nach dem Lumb wenig fingen war es trotzdem ein tolles Erlebnis und die kleinen Fische machten auch richtig Spaß an der leichten 43g Rute. Aber wie sollte man sich denn auch bitte beschweren wo man doch neben vielen Bissen auch noch so ein wunderbares Wetter und Aussicht genießen konnte.

Trotzdem wollte ich noch einen besseren Fisch fangen und probierte es daher später wieder mit Inchiku und Makrelenfetzen, und konnte kurz darauf noch einen schönen Leng verhaften. Ohne überheblich zu sein, aber das Inchikufischen wie auch die Platzwahl, lesen der Drift und Präsentation für diese Technik beherrsche ich mittlerweile sehr gut, egal wo ich sie anwende. Wenn man genau weiß was man macht und darauf vertraut bleiben die Erfolge auch nicht aus, wie man hier sehen konnte.
Bei der Rückfahrt zur Unterkunft blieben wir noch einmal kurz im Kanal vor der Unterkunft stehen, wo ich dann auf 40m einen kleinen Wittling auf Slowjig hatte.
Hier die Angelkiste am Ende des ersten Tages und 5 Stunden angeln (wobei eher unter 4 wegen der An- und Rückreise vom Angelspot).
Am nächsten Tag war es schon etwas windiger, obwohl noch immer weniger als angekündigt. Es regnete auch ab und zu, aber gottseidank nicht stark und immer nur in ganz kürzen Schüben.
Am Anfang wollte ich unbedingt einen guten Seelachs fangen und fuhr eine Stelle an, welche mir empfohlen worden war. Dort waren tags zuvor schöne Köhler gefangen worden. Ich fischte aktiv mit Slowjigs auf Tiefen von 80-200m. Die empfohlenen Kante mit Tiefen um 150m, wo im Mittelwasser die dicken Köhler schwimmen sollten, brachten dann nach gut 2 Stunden angeln genau einen Seelachs von etwas über 1kg und einen etwas besseren Fisch, welcher sich nach gut 15 Sekunden Drill verabschiedete.
Wir fuhren dann wieder etwas raus vor die Schären und suchten die Köhler dort, fanden sie aber auch dort nicht in der gewünschten Größe. Ich hatte am 80g Slowjig echt über 10 Köhler um die 20-25cm... Also perfekte Köderfischgrößen, aber keinen einzigen besseren Fisch. Auch brachten Gummifische in entsprechender Größe keinen Erfolg. Lediglich ein schönerer Wittling biss auf den Jig und wurde auch entnommen. Zumindest konnten wir aber einige kleine Wale beobachten, welche ganz knapp an uns vorbeischwommen. Diese habe ich auch per Cam aufgenommen und werde sie in einem Video zeigen, welches in 2 Wochen online geht.
Gegen Ende des Angeltages fuhren wir dann wieder näher an die Unterkunft, wo ich es dann trotzdem nochmal wissen wollte. Ich fuhr die Köhlerstelle an, fischte aber grundnah mit Inchiku und Makrelengarnitur. Auf 160m hatte ich dann einen guten Biss, welchem ich mit richtig viel Druck antwortete. Der Drill war wirklich beinhart, da der Fisch nicht nur 160m tief war, sondern ich davor auch etliche Meter Schnur raus gelassen hatte um bei der Drift Grundnah zu bleiben. Ich kurbelte sicher weit über 200m Schnur ein. Es dauerte gefühlt 3-4 Minuten bis ich den Fisch endlich an der Oberfläche hatte. Raus kam dann ein wirklich schöner Leng, welcher den Meter um nur ein paar Zentimeter verfehlte!
Hier auch ein Bild vom Wittling, welchen ich vorher gefangen hatte. In der Nordadria wäre das mittlerweile ein echtes Monster (ja, wir haben im Winter Wittlinge da oben!).
Den Seelachs, welchen ich ganz am Anfang gefangen hatte, verarbeiteten wir dann auch direkt. Es gab ein Köhler Tika Masala mit Nudeln!
Am dritten Tag erreichte uns dann "endlich" das schlechte Wetter, welches schon 2 Tage zuvor angekündigt war. Es regnete schon ab den frühen Morgenstunden und auch der Wind war schon während der Nacht deutlich hörbar.
Naja, für uns hieß es dann mal abwarten, da ich es meiner bessern Hälfte nicht antun wollte bei solch einem Wetter raus zu fahren. Gegen Mittag tat sich dann laut Vorschau, und laut Augenmaß, ein Fenster auf wo die Sonne raus kam und der Regen aufhörte. Diese Chance wollte ich nutzen und so fuhren wir schnurstraks raus zu den Hotspots vor den Schären. Auf dem Weg blieben wir jedoch kurz am bekannten Makrelenhotspot stehen, wo ich in kürzester Zeit 7 Fische mit 2 Auswürfen fangen konnte.
Ich nutzte auch die Chance und wollte neben dem Angeln auch ein Video aufnehmen, wo ich verschiedene Techniken zum Inchikuangeln erkläre. SPOILER: Es ist mir gelungen!
Zuerst fischte ich einen Berg ganz nahe an den Schären an und fing dort gleich einen schönen Schellfisch, kurz darauf auch einen kleinen Leng.

Dann ging mal 30 Minuten nichts, weswegen wir dann trotz Wellen und ersten Regenschauern einen Berg etwas weiter draußen anfuhren. Dort fand ich dann den Hotspot zwischen zwei Unterwasserbergen. Bei fast jedem Wurf gab es Bisse. Zuerst gabs wieder Schellfisch, welche eine gute Größe hatten und mich persönlich freuten. Dann hatte ich einen Biss, welchen ich eigentlich nicht spürte und wo der Gegner kaum kämpfte. Er hing manchmal schwer in der Rute, dann schwam er wiederrum mit. Ich dachte schon es wäre wieder eine Krabbe, oder ein Oktopus, oder so was, bis ich den Übeltäter an der Oberfläche sah!
Heilbutt? Nein, zu hell! Kliesche? Boah, denke die sehen anders aus.... Was war da dranne!?
Es stellte sich dann als Flügelbutt heraus! Auch wieder eine Prämiere für mich und zumindest irgend ein Plattfisch im Norwegenurlaub!
Später fing ich noch einige schöne Schellfisch und hatte auch eine Doublette aus Schellfisch und Lumb drauf. Auch gab es immer mal wieder Leng und Lumb, doch bei den Letzteren hatten leider alle Würmer, auch im Rückenfilet und nicht nur in den Bauchlappen, wie sich später rausstellte.
Nach nichtmal 3 Studen Angeln hörte der Regen einfach nicht mehr auf und ich beschloss, dass es genug war. Ich hatte echt gut Fisch gefangen und meine Freundin sollte nicht länger im Regen sitzen müssen. Mann muss es ja nicht immer übertreiben. Alleine wäre ich sicher noch 2 Stunden länger geblieben, aber ja, ich war dort nicht alleine daher...
Am letzten Tag eskaliere der Wind wie ich es den ganzen Urlaub zuvor nicht erlebt hatte. Es war wirklich wild und so beschloss ich, dass dies kein Wetter für Frauen war. Meine Freundin blieb daheim und ich fuhr alleine die Ostseite der Insel entlang, ganz nahe am Ufer um nicht im Wind zu stehen und suchte eine Microlocation wo man halbwegs geschützt war. Ich fand sie auch. Zuerst eine Bucht wo ich ein paar Makrelen fing und weiter dahinter, bis so 100m vom Ufer, auch tiefere Bereiche. Sobald man aber über diese 100m hinaus war packte einen der Wind und die Drift wurde echt zu schnell, vor allem da man dann auf unter 200m Tiefe kam. Ohne lange auf Details einzugehen, ich fing genau einen Fisch auf 134m, meinen PB Lumb von vl. 3kg. Es war ein wirklich guter Kampf und am Ende war ich total außer Puste. Beim Heimfahren blieb ich dann nochmal im Kanal stehen und hatte noch einen Leng, welcher auch der letzte Norwegenfisch 2024 für mich war.
Hier der Lumb, welcher aber leider voller Würmer war. Nachdem ich 4 Würmer im Rückenfilet gefunden hatte wurde er den wartenden Möwen als Opfergabe übergeben....
So endete dann auch das Angeln bei meinem ersten Norwegenurlaub. Am nächsten Tag fuhren wir von Leka bis 100km vor Oslo, wo wir dann nach gut 8 Stunden Fahrt ankamen und Zwischenrast machten, und am Tag darauf flogen wir dann auch schon von Oslo nach Wien zurück.
Zusammengefasst war der erste Norwegenurlaub wunderschön, erholsam, spannend und fischreich! Ich war begeistert von der unglaublichen Natur und bin es auch noch immer. Ich hatte mir schon gedacht, dass es ein wunderschönes Land ist und ich hatte das ja auch auf Videos gesehn, aber wenn man dann selber dort ist, ist es nochmal intensiver und schöner als es je ein Video zeigen könnte. Das gilt natürlich für die Gegenden außerhalb der großen Städte, wobei auch Oslo und Trondheim eigentlich keinen Großstadtcharackter haben und ich diese auch empfehlen würde, jedoch mit ein paar klaren Anweisungen was Oslo angeht.
Das Angeln war für mich wirklich toll und ich konnte insgesamt 8 neue Fischarten fangen (Pollack, Leng, Dorsch, Köhler, Lumb, Wittling, Schellfisch und Flügelbutt). Das Highlight war definitiv der erste Leng, nicht nur weil es der größte Fisch der Tour war, sondern auch, weil ich ihn nach nicht mal 5 Minuten beim ersten Bootsangeln, keinen Kilometer vor dem Steg und ohne Echolot fangen konnte. Das war so irgendwie das erste Angeltechnische "Willkommen in Norwegen" Erlebnis. Davon träumt man wenn man zum ersten Mal nach Norwegen fährt, ohne viel Schnickschnack, Guide, Erfahrung und Zeitaufwand einfach so nen Meterfisch raus kloppen! Noch dazu ist es ein hervorragender Speißefisch!
Leider hatte es nicht mit dem großen Köhler geklappt, welchen ich sehr gerne fangen wollte. Es war allgemein schwer, zuerst verlor ich den einen vom Ufer, welcher höchstwahrscheinlich ein Köhler von sicher über 4kg war, an einer Kante, und dann oben bei Leka war auch nur ein Boot für einen Tag gut erfolgreich auf diese Fischart. Die restlichen Tage hatte kaum jemand schöne Köhler und wenn dann meist nur einzelne Fische in mittlerer Größe. Aber so ist angeln und auch Norwegen ist kein Garant dafür, dass man sich so einfach alle Angelwünsche ohne Probleme erfüllen kann. Dazu muss ich auch sagen, dass ich ja nur einen Tag, und das war der Regentag vom Ufer, wirklich durchgeangelt habe. Die restlichen Tage waren wir nie mehr als 3-5 Stunden am Meer draußen, da ich meiner Freundin gegenüber fair sein wollte. Auch möchte ich nächste Mal gezielt auf Heilbutt fischen, was wir dieses Jahr nicht ein Mal probiert hatten. Wegen dem Respekt vor seiner Größe, aber auch in Anbetracht der Zeit die ich da höchstwahrscheinlich investieren müsste, habe ich es diesmal einfach gelassen.
Das war sicher nicht das letzte Mal Norwegen für mich, auch wenn ich ehrlich sagen muss, dass es definitiv keine Jahres-Fixdestination wird wo ich jedes Jahr hinreisen muss. So ehrlich muss ich sein. Das hat aber nichts mit dem Land oder der Angelei zu tun, aber ich habe nur beschränkt Urlaub und noch sehr viele Wunschziele, sodass sich Norwegen vorerst wieder hinten anstellen muss. Eventuell wär es 2026 wieder drinnen. Das nächste Mal dann eventuell etwas kürzer als jetzt, aber dafür als Tour mit den Jungs wo man mal 6-7 Tage ohne Kompromisse durchangelt. Mal schauen, zu lange will ich auch nicht warten, aber nächtes Jahr will ich erstmal wieder in wärmere Gefilde. Nach dem kommenden Herbst, wo ich viel in Kroatien am Shorejiggen sein werde, werden eventuell die Azoren (hahaha, super warm und trocken
) eventuell das nächste Ziel sein. Mal schauen!Ich hoffe meine zwei Berichte, so wie die Fotos von Fischen, Landschaft und Essen, haben Euch gefallen! Mir haben der Urlaub, sowie das Schreiben, wo man alle Erlebnisse nochmal intensiv revue passieren lässt, auf jeden Fall sehr gefallen!
In diesem Sinne wünsche ich Euch ein kräftiges Petri,
Markus
PS: Das erste von 2 oder 3 Norgevideos ist schon online! Ihr könnte es bei mir am Kanal ansehen!








