Attacke auf großen Seelachs

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Vor Jahren in Nussfjord gewesen da lagen immer ein paar Heringshaie im Frosthaus rum und auch im Gespräch mit Fischern aus Moskenes und Tind erfuhr ich das ab und zu sie welche als Beifang haben.Und im Video meine ich eindeutig im Hintergrund Moskenes und Väröy zu erkennen
 

Bodenseefischer

Stammnaffe
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Dieser riesige Makrelenhai wurde vor Hitra gefangen. Mit Gerät, welches für Blauflossenthune ausgelegt war. (siehe 2. Strike)

Erklärt einfach, warum man auch mit dem schwersten Buttgerät kaum eine Chance gegen solch möglichen Überbeisser hat.

Enni und Keno sind extrem erfahrene Angler und meines Wissens auch hier als Mitglieder registriert. Klasse Typen. Schade, können wir hier nicht mehr von den Beiden lesen und lernen.

 

Maisel

Stammnaffe
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Das sind mal Granaten, und das im selben Teich in Norge , wo wir auch angeln. Selbst mit 40 lbs wäre die Sache anders ausgegangen, also bleiben wir bei 30lbs und freuen uns unserer gefangenen Fische.
 

Jeg Norge

Lachs+MeFo
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Hi Naffen!
Eure geschätzte Expertise ist gefragt: Speedjigging Ende August im Bremanger Nordfjord über einem kleinen Plateau mit 90-100m Wassertiefe. Erster Versuch mit Pilker und Biss. Super! Ein guter Seelachs zieht senkrecht nach unten und nimmt Schnur Die 120 gr. corejigging-Rute biegt sich schön durch. Dann gundnah. Plötzlich ein Stopp. Und alles ändert sich…. Massives Gewicht, brutale, kurze Rucke. Wieder wird Schnur von der Rolle gezogen. Aber deutlich ruhiger und kompromissloser. Die Bremse konnte nur noch minimal fester gestellt werden. Ab dem nächsten Stopp nicht oder nur gaaaanz geringfügig Pumpen möglich. Das wiederholte sich ganz grob geschätzt 5-10min. Das Gerät an der Belastungsgrenze, der Bizeps auch. Letztlich gab es dann wieder Rucke und das Gewicht war unvermittelt weg. Druckausgleich? Ausgestiegen? Nein. DEF. Noch Fisch dran, also hoch damit. Was soll ich sagen? Seelachs in bester Kondition. 86cm lang, aber…..der Fisch hing quasi geschuppt am hinteren Haken, After-und Rückenflosse partiell enthäutet. Am Kopf und den Seiten bis zu 10 cm lange und in das Fleisch ragende Wunden, wie das Foto zeigt. Der Pilker hatte zwei Assist-Hook am Kopfbereich. Einer fehlte. Das 0,50 er Mono- Vorfach war unveschädigt. Ich vermute, „ ES“ attackierte den Seelachs bei der Flucht nach unten und wurde dann möglicherweise an einem Assistent- hook selbst gehakt. Dieser war zwar an eine Varivas-Geflochtenen gebunden, aber den Belastungen nicht gewachsen.
Nun stellt sich die Frage, was war „ ES“??? Könnt ihr das anhand der Bisswunden sicher einschätzen? Vielen Dank für eure Meinungen. Bin gespannt! Gruß

also mein Tip ist auch Heilbutt. Wir haben viele Jahre zwischen Vikna und Leka geangelt und etwas ähnliches 3 x erlebt, davon 2 x mit
einem älteren Nebenerwerbsfischer, der uns schon so Mitte der 90er an top Stellen gefahren hatte. Zwei mal war es ein Pollack, 1 x ein Seelachs,
alle so um die 70-80 cm. Wir hatten damals mit großen Mak 12/0 am Nebenarm mit 120er Mono gefühlt kleinere gehakte Fische „ unten gelassen“ und auf den Biß vom Dorsch etc. gewartet. War ein Fisch zu groß, wurde er hoch gekurbelt. Beim Hochkurbeln, auch kurz über Grund haben wir das selbe erlebt.
Nach Einschlag und Drill an damals schweren Gerät mit 30-50 lbs gingen die Fische ab und oben kam jeweils ein komplett gehäuteter Fisch an.
Der norw. Fischer meinte in den 2 von 3 Fällen, dass es ein Heilbutt war und er das an der Pilkmaschine öfters hätte…
Das extremste in dem Zusammenhang war bei meinem Angelkollegen, der einen nagelneuen Mak 12/0 als Beifänger über dem Pilker
angeknüpft hatte, nach einem kurzen Hammerdrill den leeren Haken hochzog und der Mak „gehäutet“ war, d.h. der ganze Gummi war komplett weg!
Kein Anglerlatein…! Wer selber mal versucht hat, mit einem Messer den Schlauch abzuschneiden, der weiß Bescheid… auch in dem Fall hatte
unser Fischer auf Heilbutt getippt und es wäre ihm auch schon passiert…
 

effi

Stammnaffe
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Servus zusammen, bin gerade auf dieses Thema gestoßen und musste da sofort an ein Erlebnis vor vielen Jahren im Lyngenfjord denken.
Wir hielten auf dem Weg nach Arnoya an einer Untiefe (Seibaen) bei ca. 60m und wollten es dort nur kurz probieren.
Also alle die Köder Richtung Grund geschickt und bei ca 50m hatte ich bereits Fischkontakt. Dass es nichts riesiges war und vermutlich 2 oder 3 Fische waren merkte ich auch ganz schnell. Köder war ein 250g Bergmann und 2 große rote Gummimaks als Beifänger.
Ich hab den ganzen Zopf dann ca. 5-10m nach oben gepumpt und plötzlich stoppte das Ganze und nichts mehr ging. Da dachte ich noch an einen "normalen" Überbeisser! Die 30lbs Rute verneigte sich, die Rolle kreischte auf und Zack, alles weg - dachte ich! Verdammt noch mal, das war der Endgegner und ich hätte am liebsten die Rute über Bord geworfen! Aber irgendwas war noch dran! Also reingekurbelt und es hingen 2 tote Seelachse mit je ca. 60cm an der Montage.
Beide sahen aus wie die auf euren Bildern!
Wir konnten auf dieser Tour viele gute Fische fangen mit Dorschen bis 26kg und Heilbutt bis 174cm, aber das was mir die Seelachse geschnappt hat war eine komplett andere Liga!
Ist mir auch ein absolutes Rätsel was das war, vor allem weil es eben gleich 2 Köder waren! Wir haben es dann noch ausgiebig mit diversen Heilbutt Montagen probiert auf dieser Stelle, hatten aber leider keinen Fischkontakt mehr!
 

Satanoperca

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Noch eine kurze Nachbemerkung:
An der englischen Ostküste hatten wir mal in einem Hafen Kegelrobbenalarm. Die haben die Kleinköhler am Haken so schnell und sauber halbiert, da spürte man kaum einen Widerstand, und es sah aus, wie mit der Kreissäge geschnitten.
Das dürfte es also eher nicht gewesen sein.
Zudem sind diese Tierchen recht neugierig, und man sieht sie dann schon auch mal rausschauen.
 
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