Elektro Mobilität

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Über die E-mobilität könnt ihr euch hier meinetwegen bis aufs Blut streiten - sie wird kommen.
Dass unsere Legislative dabei nun überhaupt nicht glänzt, steht auf einem anderen Blatt.
Aber das war damals bei der Einführung der Dampfmaschine (Schifffahrt und Eisenbahn...) auch schon so.
Das war Fortschritt für die einen und "Teufelszeug" für die anderen - genau wie heute.
Insofern wäre es schön, wenn hier ein wenig auf den höflichen Umgang miteinander geachtet würde...
So, werde mir noch ´n paar Assist-Hooks binden und ein Bierchen gönnen. :a015:

P.S. Für die ersten Autos musste der Kraftstoff noch in Apotheken gekauft werden :zwinker:
 
Mit Dampf hat man versucht die landwirtschaftlichen Fahrzeuge und Schlepper/LKW anzutreiben. War wohl keine gelungene bzw effiziente Kombination. Alles auf eine einzige Art Antrieb auf Teufel komm raus umzugestalten ist mE auch kein effizienter Weg. Man denke an Luftfahrt, Schiffahrt, Noteinsätze, oder Katastrophenschutz - hier wirds noch lange keine schnell griffbereite und leistungsfähige EMobilität geben, wenn überhaupt.
 
Die E-Mobilität bietet die Chance Strom dann zu ‚tanken‘ wenn genug, oder zuviel Spannung im Netz ist. Also an sonnen- oder windreichen Stunden, aber auch an Wochenenden, wo Gewerbe und Industrie wenig bis kein Strom brauchen. Aber auch Nachts ist oft zu viel ungenutzer Strom im Netz. Umgekehrt können E-Autos in Zukunft auch Spitzen via Vehicle to Grid glätten, in dem tausende von Batterien Strom zurück ins Netz abgeben können. Die Wenigsten laden unterwegs an Schnelladern, sondern eben in Zeiten wo Strom günstig und genug vorhanden sein wird - dynamische Strompreise (so wie es in NO bereits ist) werden aber unweigerlich kommen müssen.

Nein, von Heute auf Morgen geht dies natürlich nicht. Es ist ein Prozess über viele Jahre, so wie es einst mit dem normalen Tankstellennetz auch nicht anders war.

E-Autos können das Netz glätten, wenn das rechtzeitig und technisch sinnvoll umgesetzt wird. Ob dies schnell genug passiert, ist aber durchaus ein schwieriges Politikum. Technisch geht das.

Wenn man als Verbraucher nur das Auto sieht, stimmt alles mit "nachts und Laden wenn Überschuss" ... aber es gibt auch Verbraucher, die nicht warten können, bis die Bedingungen günstig sind.

Von daher MUSS man die Bereitstellung von Energie vorher klären, wenn man sich ideologisch auf einen einzigen Träger festlegt.
 
Hat ja auch keiner vor von Heute auf Morgen alles elektrisch zu betreiben.
Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden.
Geht gar nicht. Die Produktionskapazitäteten sind gar nicht da.
Und die Produktionskapazitäten sowohl für Strom als auch E-Autoproduktion und Ladeinfrastruktur wachsen je nach Bedarf auch ohne Plan.
Einen Plan braucht man nur um einzuschränken
 
... dann werfe ich noch einen hut in den ring ...
... vom hörensagen soll angeblich wasserstoff auf grund der schwindenden ressurcen für elektroenergiespecherung eine sehr gute und vor allem ökologische alternative sein ...
... brennstoffzellen gibt es ja schon seit vielen jahren, nur für all das braucht man elektroenergie ...
Ich werde mal die nächsten fünf, sechs oder sieben jahre abwarten.
Da geht noch was, oder auch nicht.
 
Wenn man als Verbraucher nur das Auto sieht, stimmt alles mit "nachts und Laden wenn Überschuss" ... aber es gibt auch Verbraucher, die nicht warten können, bis die Bedingungen günstig sind.

Von daher MUSS man die Bereitstellung von Energie vorher klären, wenn man sich ideologisch auf einen einzigen Träger festlegt.
Eine oft verbreitete Fehlüberlegung ist, dass E-Autos wie Verbrenner unterwegs geladen werden. Aber 90% werden dann geladen, wenn sie sowieso stehen, oder während der Arbeitszeit via PV, wenn die Sonne scheint, oder eben dann, wenn der Strom günstig ist, usw.

Ich fahre nun seit 4 Jahren ein kleines E-Auto für ein Kurz- bis Mittelstrecken-Profil. (ca. 15t KM pro Jahr) In dieser Zeit habe ich vielleicht 6-7 mal unterwegs geladen werden und auch dann nur so viel, dass ich am Zielort angekommen bin. Der Rest wird Zuhause oder am Zielort mit Nachtstrom oder am Tag (am besten von einem PV-Dach) geladen.

Für Fahrprofile, wo täglich sehr lange Strecken bewältigt werden müssen sehe auch (nich) ein Verbrenner im Vorteil. Dann hat es sich aber ziemlich schnell.

Klar ist dabei natürlich auch, dass wir vor Strom-Spitzen abdecken müssen. Da gebe ich Dir recht. Dies wird so schnell nicht ohne fossile Kraftwerke (oder vielleicht irgendwann auch mit Dual-Fluid Reaktoren) möglich sein.

Wasserstoff aus erneuerbarem Überstrom, der auch als Langzeitspeicher taugt, wird sicher auch eine Rolle spielen. Nicht aber für Brennstoffzellen-PWs.
 
Zuletzt bearbeitet:
Grüner Wasserstoff hat nach heutigem Stand der Technik einen bescheidenen Wirkungsgrad von Herstellung bis zur Nutzung.
Lohnt sich Umwelttechnisch im Prinzip nur aus Überschüssigem Strom oder Windkraft.
Bei Strom aus Photovoltaik lohnt sich nicht wirklich, den auch bei der Herstellung einer Photovoltaikanlage fällt ein viel größerer CO² Ruksack an an als bei Windkraft.
Und in Kombination mit dem geringen Wirkungsgard hätte der so hergestellte Wasserstoff auch schon einen ordentlichen CO² Ruksack pro KW.
 
Grüner Wasserstoff hat nach heutigem Stand der Technik einen bescheidenen Wirkungsgrad von Herstellung bis zur Nutzung.
Lohnt sich Umwelttechnisch im Prinzip nur aus Überschüssigem Strom oder Windkraft.
Bei Strom aus Photovoltaik lohnt sich nicht wirklich, den auch bei der Herstellung einer Photovoltaikanlage fällt ein viel größerer CO² Ruksack an an als bei Windkraft.
Und in Kombination mit dem geringen Wirkungsgard hätte der so hergestellte Wasserstoff auch schon einen ordentlichen CO² Ruksack pro KW.
Und trotzdem gibt es bereits solche Systeme für Privatanwender, welche einen Gesamtwirkungsgrad von gut 80% erreichen. Zwar noch nicht wirtschaftlich genug, aber technisch bereits erstaunlich ausgereift auf dem Markt erhältlich! Eine Deutsche Firma (HPS) übrigens. 👍

Für Interessierte und wie sowas tatsächlich funktionert, hier eines von vielen Videos zur PICEA-Anlage von HPS.

 
Zuletzt bearbeitet:
Eine oft verbreitete Fehlüberlegung ist, dass E-Autos wie Verbrenner unterwegs geladen werden. Aber 90% werden dann geladen, wenn sie sowieso stehen, oder während der Arbeitszeit via PV, wenn die Sonne scheint, oder eben dann, wenn der Strom günstig ist, usw.

Ich fahre nun seit 4 Jahren ein kleines E-Auto für ein Kurz- bis Mittelstrecken-Profil. (ca. 15t KM pro Jahr) In dieser Zeit habe ich vielleicht 6-7 mal unterwegs geladen werden und auch dann nur so viel, dass ich am Zielort angekommen bin. Der Rest wird Zuhause oder am Zielort mit Nachtstrom oder am Tag (am besten von einem PV-Dach) geladen.

Für Fahrprofile, wo täglich sehr lange Strecken bewältigt werden müssen sehe auch (nich) ein Verbrenner im Vorteil. Dann hat es sich aber ziemlich schnell.

Klar ist dabei natürlich auch, dass wir vor Strom-Spitzen abdecken müssen. Da gebe ich Dir recht. Dies wird so schnell nicht ohne fossile Kraftwerke (oder vielleicht irgendwann auch mit Dual-Fluid Reaktoren) möglich sein.

Wasserstoff aus erneuerbarem Überstrom, der auch als Langzeitspeicher taugt, wird sicher auch eine Rolle spielen. Nicht aber für Brennstoffzellen-PWs.

Darum geht's gar nicht. Ein privater Diesel wird auch auch nicht jeden Tag getankt, das ist allen Menschen klar, auch daß die meisten Karren täglich 23h sinnlos rumstehen.

Anders sieht's bei Taxis, Kurieren, Speditionen usw. aus. ... darum geht's aber auch gar nicht bei meinem Veto.

Es geht (mir) um die generelle Umstellung der Energieträger auf Elektroenergie. Es gibt in einem Industrieland wie D weiß Gott größere Verbraucher als die in Summe schon nicht wenig verbrauchenden mobilen Verbraucher.

Und gerade da ist es unabdingbar, Energieträger zu haben, die entweder in den benötigten Größen auch im windarmen, dunklen Winter speicherbar oder je nach Lastaufkommen just-in-time planbar produzierbar sind.

Da dies aktuell in D mit seinem gesamten Bedarf faktisch nicht der Fall ist, ist der Rest ideologische Lotterie ... den Einzelfall "Renault ZOE mit 35kWh" an der autark-patriotischen PV im EFH mal außen vor gelassen.

Und genau dieser Fakt lässt energieintensive Industrien u. Gewerbe abwandern, was noch ganz andere Probleme mit sich bringen wird, als wir aktuell kennen.

Daß das alles in D in den letzten 25 Jahren verpennt wurde und nun von den grünen Einzellern mit der Brechstange und ohne Hirn, aber viel ideologischem Pathos durchgedrückt wird, ist ebenfalls eine Binse und jedem klar.

E-Mobilität, private, ist nur ein ganz kleiner Baustein, der im o.g. Fall des Daheimtankens durchaus charmant und wirtschaftlich sein kann, aber gesamtwirtschaftlich eben andere Voraussetzungen braucht, auch wenn diese von den grünen Schulabbrechern geflissentlich wegmoderiert oder mit ideologisch sauberem LNG-Gas teuerst kaschiert werden.

Mal sehen, wann die Mär vom billigen Ökostrom, der ein Land wie D zu 100% planbar versorgen kann, wahr wird ...
 
@Fleinvær - sehr treffend beschrieben :a020:.
Es bleibt (aus meiner Sicht) noch zu ergänzen, dass die Grundbausteine der Photovoltaik dieser Welt aktuell zu über 90% in China mit billigem (Kohle)strom produziert werden.
Wen es interessiert, der google mal nach den weltweiten Herstellern von monokristallinen Silizium-Lingots (das sind die Rohlinge, die [extrem energieaufwändig] aus der Schmelze gezogen werden um in dünne Scheiben gesägt und dann als Wafer für die Solarmodule verwendet zu werden).
Man könnte es als "Selbstbetrug" beschreiben und ich sehe, genau wie du, die Gefahr der Abwanderung der Industrie aus D (z.B. Vießmann)
 
Die Ziele sind ja durchaus hehr, leiden jedoch an der grünen infantilen Arroganz, für die Welt in allen Lebensfragen und -lügen der Vorreiter sein müssen ...

die beschämenden und ikarusartigen Auftritte grüner Politiker in Brasilien, China, Indien und Afrika, die uns international lächerlich machen, untermauern dies eindringlich.

Gott geb's, daß diese Pappnasen bald an sich und ihrer Hybris zerschellen und jemand mit Vernunft und Verstand die großen Probleme dieser Welt in Angriff nimmt, aber es gibt so jemand nicht, daher stoßen Taunichtse in dieses Vakuum.
 
Die Ziele sind ja durchaus hehr, leiden jedoch an der grünen infantilen Arroganz, für die Welt in allen Lebensfragen und -lügen der Vorreiter sein müssen ...

die beschämenden und ikarusartigen Auftritte grüner Politiker in Brasilien, China, Indien und Afrika, die uns international lächerlich machen, untermauern dies eindringlich.

Gott geb's, daß diese Pappnasen bald an sich und ihrer Hybris zerschellen und jemand mit Vernunft und Verstand die großen Probleme dieser Welt in Angriff nimmt, aber es gibt so jemand nicht, daher stoßen Taunichtse in dieses Vakuum.
Wer soll das denn sein? Wir haben ne vollgefressene CDU und SPD, eine FDP die sich immer nur als Zünglein an der Wage zeigt und wie du zurecht sagst, aber zuwenig, Die Grünen, AFD und Linke kannst Du alle in die Tonne kloppen. Lasst uns doch ne eigene Partei gründen und grandios scheitern, weil Sachzwänge zwichen eurer Idiologie und der Wirklichkeit stehen.
 
Ich werde nie verstehen, dass man eine Technologie, welche unsere unsägliche Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen lindern kann, einfach als grüne Ideologien abkanzelt. Das führt zu Nichts.

Auch in der 🇨🇭 ist es immer wieder dasselbe Argument, welches die n das nseren Medienvor Allem von der rechten Seite um die Ohren fliegt. Meistens nicht argumentativ stark, aber dafür umso lauter und mit Angstmacherei gespickt. Der Lobbyismus ist in unserem Land besonders stark - kein Wunder, denn in der Schweiz werden weltweit besonders viele Rohstoff (auch fossile) gehandelt. Ein Milliardengeschäft, weiches auch die Medien und unsere Politik beeinflusst.

Niemals würde ich in unserem Land grün wählen, aber ebenso wenig unsere SVP, weiche nicht weit von der peinlichen AFD politisiert. Sie alle leben von Nöten der Wähler, weil die Mitte über Jahrzehnte oft kläglich versagt hat.

Und ja, leider stammen sehr viele Produkte (speziell PV-Panels oder Batterien) aus Fernost, weil wir immer dort kauften, wo es am Billigsten war. Und ein Ende ist kaum in Sicht. Man kann darüber moralisieren, aber muss sehr schnell feststellen, dass man selber seinen Teil dazu mitgetragen hat, auch ich. Oder ist es bei Angelprodukten besser?

Und wiher fossile Brennstoffe stammen und wie abhängig sie uns machen…darüber müssen wir hoffentlich gar nicht erst diskutieren, oder?
 
Wer soll das denn sein? Wir haben ne vollgefressene CDU und SPD, eine FDP die sich immer nur als Zünglein an der Wage zeigt und wie du zurecht sagst, aber zuwenig, Die Grünen, AFD und Linke kannst Du alle in die Tonne kloppen. Lasst uns doch ne eigene Partei gründen und grandios scheitern, weil Sachzwänge zwichen eurer Idiologie und der Wirklichkeit stehen.

Wir gründen die allgemeine Norwegen Angler Partei.
Erste Amtshandlungen:
Travelruten und Rollen sind im Handgepäck beim Fliegen erlaubt; desweiteren Flugabwehrwaffen bei der Kormoranjagd; alles weitere wird sich zeigen 😁😁😁😉😉😉
 
Ich werde nie verstehen, dass man eine Technologie, welche unsere unsägliche Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen lindern kann, einfach als grüne Ideologien abkanzelt. Das führt zu Nichts.

Auch in der 🇨🇭 ist es immer wieder dasselbe Argument, welches die n das nseren Medienvor Allem von der rechten Seite um die Ohren fliegt. Meistens nicht argumentativ stark, aber dafür umso lauter und mit Angstmacherei gespickt. Der Lobbyismus ist in unserem Land besonders stark - kein Wunder, denn in der Schweiz werden weltweit besonders viele Rohstoff (auch fossile) gehandelt. Ein Milliardengeschäft, weiches auch die Medien und unsere Politik beeinflusst.

Niemals würde ich in unserem Land grün wählen, aber ebenso wenig unsere SVP, weiche nicht weit von der peinlichen AFD politisiert. Sie alle leben von Nöten der Wähler, weil die Mitte über Jahrzehnte oft kläglich versagt hat.

Und ja, leider stammen sehr viele Produkte (speziell PV-Panels oder Batterien) aus Fernost, weil wir immer dort kauften, wo es am Billigsten war. Und ein Ende ist kaum in Sicht. Man kann darüber moralisieren, aber muss sehr schnell feststellen, dass man selber seinen Teil dazu mitgetragen hat, auch ich. Oder ist es bei Angelprodukten besser?

Und wiher fossile Brennstoffe stammen und wie abhängig sie uns machen…darüber müssen wir hoffentlich gar nicht erst diskutieren, oder?

Mensch Fredi, du bist doch ein helles Köpfchen, der auch manchmal Tabak in zolliger Zylinderform CO2-neutral in den arktischen Äther bläst 🙂 und weißt, daß fossile Rohstoffe z. Energiegewinnung endlich sind, wissen wir alle. Aber das gilt für alle Rohstoffe außer nachwachsenden, auch denen, die nicht zur Energiegewinnung gebraucht werden.

Die Art der Umsetzung, nicht die Energieform an sich, dieser Energie-Wende ist aber aktuell in D ideologisch, und dabei ist es völlig egal, welche Partei man wählt, genauso habe ich es auch geschrieben und gemeint 😎

Fakt ist, wir brauchen preiswerte Energie und zwar viel und immer mehr, zumindest so lange, so lange die Menschheit nicht aufhört zu wachsen und bald 10 Milliarden und mehr zählt, die alle ernährt und bestromt werden müssen, natürlich rein ökologisch 😎 aber wer eine Bevölkerungsbegrenzung fordert, ist diskriminierend und populistisch.

Die AKW (preiswerte, grundlastfähige Energie ohne CO2 mit lösbarem Restmüllproblem) in D hat man (Merkel im Alleingang nach dem Tsunami von Fukushima - er war ja ursächlich kein Reaktorschaden) politisch abgeschaltet im Wissen darum, daß man keinen anderen grundlastfähigen Energieträger als Kohle/Gas hat.

Jetzt hat der Habeck mit seinen Pfadfindern die letzten drei AKW in D platt gemacht, attestiert aber der Ukraine sichere AKWs, da sie ja schon lang laufen und sicher sind ... was ist das außer ideologischer Verlogenheit?

Unsere Stromerzeugung in D mit Solar/Wind läuft nach dem Prinzip "der Hahn ist immer auf" ... entweder kommt nix raus (dunkel/Flaute) oder es läuft über und wird von D kostenpflichtig im Ausland "entsorgt.

Bei dunkel/Flaute kaufen wir dann Atomstrom von Nachbarn zu oder nutzen unsere Brückentechnologien Kohle/Gas und preiswerte transportierten LNG aus McDonald's Land ... weil das Putin-Gas, das wir auch ohne Abnahme bis Vertragsende weiterbezahlen müssen, verpöhnt ist.

Wenn man es nicht schafft, Solar/Wind in einem Medium zu speichern, kann man alle Bäume durch Windräder und alle Wiesen mit PV ersetzen, es bleibt trotzdem Lotterie.

Ich bleibe dabei, wenn man den Verbrauch einseitig auf einen Träger umstellen will, muss man in Gänze auch für die Grundlagen dafür sorgen, alles andere ist Stümperei und Ideologie.
 
Nach dem Prinzip hätten wir weder Elektroherd, Kühlschrank und Co. Hätte da jemand erst die Erzeuger geplant - und dann müssen die ja > 5 Jahre erstmal gebaut werden...wir wären in der Steinzeit.

Das schöne ist für uns ist aber, daß die größten Erzeuger garnicht erst gebaut werden müssen. Sonne, Wind und Wasser sind schon da. Und auch reichlich vorhanden. Nein, nicht überall immer gleichzeitig, aber...irgendwo ist immer Wind. Irgendwo fließt immer Wasser, irgendwo ist auch Sonne.

Dementsprechend ist nicht zwangsläufig die Speicherung das Problem (jedes Akku-Auto stellt einen größeren Speicher bereit als derzeit zB privat verbaut wird...der Hinweis vom @Bodenseefischer ist da wirklich gut). Vielmehr ist das Stromnetz von entscheidender Bedeutung. Und zwar mind. europaweit...gern auch interkontinental.
(und da hakt es gewaltig schon auf lokaler und regionaler Ebene. Aus verschiedenen Gründen, Geld, nicht in meinem Garten, auch Naturschutz etc.)
Du willst es nicht verstehen,der Grund dafür ist mir völlig klar !
 
Mensch Fredi, du bist doch ein helles Köpfchen, der auch manchmal Tabak in zolliger Zylinderform CO2-neutral in den arktischen Äther bläst 🙂 und weißt, daß fossile Rohstoffe z. Energiegewinnung endlich sind, wissen wir alle. Aber das gilt für alle Rohstoffe außer nachwachsenden, auch denen, die nicht zur Energiegewinnung gebraucht werden.

Die Art der Umsetzung, nicht die Energieform an sich, dieser Energie-Wende ist aber aktuell in D ideologisch, und dabei ist es völlig egal, welche Partei man wählt, genauso habe ich es auch geschrieben und gemeint 😎

Fakt ist, wir brauchen preiswerte Energie und zwar viel und immer mehr, zumindest so lange, so lange die Menschheit nicht aufhört zu wachsen und bald 10 Milliarden und mehr zählt, die alle ernährt und bestromt werden müssen, natürlich rein ökologisch 😎 aber wer eine Bevölkerungsbegrenzung fordert, ist diskriminierend und populistisch.

Die AKW (preiswerte, grundlastfähige Energie ohne CO2 mit lösbarem Restmüllproblem) in D hat man (Merkel im Alleingang nach dem Tsunami von Fukushima - er war ja ursächlich kein Reaktorschaden) politisch abgeschaltet im Wissen darum, daß man keinen anderen grundlastfähigen Energieträger als Kohle/Gas hat.

Jetzt hat der Habeck mit seinen Pfadfindern die letzten drei AKW in D platt gemacht, attestiert aber der Ukraine sichere AKWs, da sie ja schon lang laufen und sicher sind ... was ist das außer ideologischer Verlogenheit?

Unsere Stromerzeugung in D mit Solar/Wind läuft nach dem Prinzip "der Hahn ist immer auf" ... entweder kommt nix raus (dunkel/Flaute) oder es läuft über und wird von D kostenpflichtig im Ausland "entsorgt.

Bei dunkel/Flaute kaufen wir dann Atomstrom von Nachbarn zu oder nutzen unsere Brückentechnologien Kohle/Gas und preiswerte transportierten LNG aus McDonald's Land ... weil das Putin-Gas, das wir auch ohne Abnahme bis Vertragsende weiterbezahlen müssen, verpöhnt ist.

Wenn man es nicht schafft, Solar/Wind in einem Medium zu speichern, kann man alle Bäume durch Windräder und alle Wiesen mit PV ersetzen, es bleibt trotzdem Lotterie.

Ich bleibe dabei, wenn man den Verbrauch einseitig auf einen Träger umstellen will, muss man in Gänze auch für die Grundlagen dafür sorgen, alles andere ist Stümperei und Ideologie.
Danke für Deine Ausführungen. Betreffend Energiespeicherungen und zu frühem Abstellen von AKWs sind wir einer Meinung. Auch in der Schweiz wurde dieser Fehler gemacht. Nun sind wir gezwungen mobile Gaskraftwerke aufzubauen, welche die kommenden Stromspitzen des kommenden Winters abgangen sollen. Das kanns nun wirklich nicht sein.

Gleichzeitig nerven auch mich blauäugige Grüne, welche in unserem Land auch jetzt noch gegen neue Staukraftwerke und neue Windkraftwerke politisieren. Auch auf eine klare Distanzierung von Klimaklebern erwartet man von dieser Partei vergebens. Nein, eine solche Partei ist für immer mehr Wähler in unserem Land tabu geworden, dies zeigt sich bereits klar bei unseren Wahlumfragen.

Aber nun ist es so wie es ist und wir müssen versuchen, nun das Beste daraus zu tun. Rechtsaussenparteien sind dazu meiner Meinung nach ebenso wenig geeignet wie extreme Linksparteien.

Ich suche nach einer Mitte, welche leider auch oft sackschwache Visionen präsentiert. Das Nowhow wäre da, aber nur Wenige übernehmen wirklich den Lead.
 
Wir gründen die allgemeine Norwegen Angler Partei.
Erste Amtshandlungen:
Travelruten und Rollen sind im Handgepäck beim Fliegen erlaubt; desweiteren Flugabwehrwaffen bei der Kormoranjagd; alles weitere wird sich zeigen 😁😁😁😉😉😉
ich hatte letztes Mal die Travelruten im geschulterten Planköcher und dieses Mal die Travelruten im geschulterten Vision 80 cm Rutenköcher dabei, sowie hinauf die Rollen ohne Schnur und herab die Rollen mit Schnur im Bordkoffer ! :wave:

sorry für den Exkurs ins anglerische! :biglaugh:
 
ich hatte letztes Mal die Travelruten im geschulterten Planköcher und dieses Mal die Travelruten im geschulterten Vision 80 cm Rutenköcher dabei, sowie hinauf die Rollen ohne Schnur und herab die Rollen mit Schnur im Bordkoffer ! :wave:

sorry für den Exkurs ins anglerische! :biglaugh:
Schöner Exkurs Sepperl, der Zeitpunkt passt. Hast Du die Grüne GF schon geordert? 👻

Grüss Dich, Fredi
 
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