Hier kann ich nicht anders, als mich doch mal wieder zu äußern. Dieser ganze Schwachsinn lief bei mir/ uns nicht.
Als ich hinkam, BePo Basdorf bei Berlin, (unwissentlich neben Wandlitz, ohne Kenntnisse der Wohnanlage von Honecker und die anderen Konsorten) war nach der Grundausbildung Schluss mit dem Theater. Auf meiner Bude haben einer, der mit mir angefangen hat und ich dem einzigen EK und dem einzigen Fize auf der 8 Leute Bude klargemacht, dass das nicht so läuft, wie sie erwartet haben. Alle Arbeiten wurden gut gleichmäßig verteilt. Der, mit dem ich das zusammen den beiden erklärt habe, war ein ca. 2m-Mann und ich im Judo und Kraftsport. Als unser stellvertretener Kompaniechef das mitbekommen hat, war ich sowieso schnell sein Liebling. Mit ihm haben wir die Selbstverteidigungsübungen, die da üblich waren, durchgeführt und dazu brauchte er einen Partner, mit dem er alles vorführen konnte. Ich war der richtige dafür. Ab dem 2. Halbjahr war ich auch noch stellvertretener Schirmeister und als ich bis zu den DDR-Meisterschaften im Kraftsport war, hatte ich alle Freiheiten. So ein Theater hat es aber auch nicht gegeben, als ich/wir EK waren. Wir haben auch die Frischen nicht schlecht behandelt.
Es hat nur einmal eine große Differenz zwischen den Längerdienenden und uns gegeben, als wir zum Bergfest Ausgang beantragt haben und nicht bekommen haben. Bei der Schießübung, die zu diesem Zeitpunkt angesetzt war, haben wir alle nichts getroffen. Ich glaube die hinter uns haben bei der Übung eine gewisse Unruhe verspürt

War das ne Sache, die es nur in der DDR gab, oder gabs das auch in der Bundeswehr? Ich meine, in dieser jetzigen Berufsarmee kanns das ja kaum noch geben, da ja sonst viele ganz schnell wieder aufhören würden.

Das vermute ich mal so, dass es sozusagen von den Russen bei uns eingeschleppt war.
Aber nun sind wir bestimmt wieder in der Politik und das wird bald gelöscht.